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ABV erhöht Neuabschlusszahl und Ausleihungsvolumen

17.07.2008

Die Allgemeine Bausparkasse (ABV) konnte den Trend zu sicheren Anlageformen sowie die positive Stimmung auf Österreichs Bausparmarkt nützen und die Zahl der Neuabschlüsse im 1. Halbjahr 2008 deutlich steigern.

In den ersten 6 Monaten schlossen 48.238 Kunden einen neuen ABV Bausparvertrag ab. Mit dem größten Wachstum der Branche konnte auch der Marktanteil auf 10,9 % erhöht werden. Hohe, verlässliche Erträge und die Sicherheit für den Kunden, das Vermögen stetig vermehren zu können, zeigen ihre Wirkung. Verunsichert durch die Turbulenzen auf den Kapitalmärkten, wenden sich immer mehr österreichische Anleger wieder jenen Sparprodukten zu, die sie kennen und die jedenfalls Ertrag bringen. Da der Sicherheitsgedanke eine entscheidende Rolle spielt, führt das Bausparen gemeinsam mit dem Sparbuch die Skala der beliebtesten Anlageprodukte an. Der Bausparmarkt verzeichnete um 1,3 % mehr neue Bausparkunden.

Wenn die jetzige Wohnsituation verbessert werden soll oder bauliche Maßnahmen zu setzen sind um etwa Energiekosten zu senken, steht die Bausparfinanzierung hoch im Kurs. Österreichs Bausparkassen konnten ihre Finanzierungsleistung in den ersten 6 Monaten des Jahres um fast 9 % auf EUR 1,66 Mrd. erhöhen. Diese Entwicklung wird zum einen vom weiteren Zinsenanstieg, aber auch von der US-Immobilienkrise beeinflusst. Denn das Bauspardarlehen ist mit einer Zinssatz-Obergrenze von 6 % p.a. verbunden. Klettern die Marktzinssätze nach oben, werden Bauspardarlehensnehmer durch eben diese kostenlose Zinsen-Begrenzung nicht von hohen Ratenzahlungen überfordert.

Die ABV setzte im ersten Halbjahr EUR 89 Mio. Finanzierungsmittel ein. Bei den Bauspar-Kennzahlen Vertragsbestand, Bauspareinlagen und angeforderte Bausparpämien, konnte die ABV mit rund 11 % ihre Marktposition festigen.

Da Bausparfinanzierungen stark nachgefragt werden und mehr Bausparkunden ihren Darlehenanspruch einlösen, erhöhte sich das Ausleihungsvolumen aller Bausparkassen um 8,4 % auf 16 Mrd. Gleichzeitig reduzierten sich die Bauspareinlagen geringfügig auf knapp 17 Mrd., sodass sich der Überhang innerhalb eines Jahres von EUR 2,6 Milliarden auf weniger als EUR 1 Milliarde reduzierte. Das Anliegen der österreichischen Bausparkassen, die Bemessungsgrundlage für prämiengünstige Einzahlungen von EUR 1.000,-- jährlich auf EUR 1.200,-- zu erhöhen, wird durch die angezeigten Entwicklungen nochmals verstärkt. Nicht nur, dass durch eine höhere prämienbegünstigte Einzahlung Bauspar-Kunden mehr Geld sicher anlegen würden, könnten die Bausparkassen durch die Zweckbindung der Einlagen mehr Mittel für sichere und kalkulierbare Investitionen in den Wohnungszustand verfügbar machen. Die ABV bietet mit anfänglich 4,5 % für Bauspareinzahlungen und Sofortfinanzierungen ab 2,625 % (effektiv ab 4,1 %) überaus attraktive Konditionen und ist gerüstet, das positive Bausparklima für sich und ihre Kunden zu nützen.

Rückfragehinweis:
Allgemeine Bausparkasse reg.Gen.m.b.H.
Mag. Eva-Maria Klement
Stabstelle Information
Telefon: 050-400 46-410
E-Mail

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