Große Nachfrage nach Bauspardarlehen - insbesondere ABV-Finanzierungen!

27.07.2011

Die vier österreichischen Bausparkassen haben im 1. Halbjahr 2011 um knapp 7 % mehr Darlehen ausgezahlt als 2010, die ABV steigerte die Finanzierungsleistung gar um 28,6 %.

Finanzierungsleistung angestiegen
Interessieren sich Leute, die ihre Wohnsituation verbessern wollen, für ein Darlehen, greifen sie gerne wieder zum Bauspardarlehen. Kunden wollen ihr Eigentum schützen und setzen bei der Finanzierung auf Sicherheit und Kalkulierbarkeit, die durch die Zinssatz-Obergrenze eines Bauspardarlehens von 6 % p.a. gegeben ist. In den ersten 6 Monaten zahlten die Bausparkassen EUR 1,53 Mrd. Darlehen aus, die ABV davon 10,4 %. Die ABV zahlte in diesem Zeitraum um EUR 35 Mio. mehr Baugeld aus als 2010 und erreichte eine Finanzierungsleistung von EUR 159 Mio.

Bausparen bleibt auf Erfolgskurs
Bausparen ist zum Halbjahr laut GFK-Umfrage mit 44 % wieder die beliebteste Anlageform der Österreicherinnen und Österreicher. Eine Sympathieerklärung, die sich auch in einer positiven Geschäftsentwicklung niederschlägt. Die Zahl der Neuab-schlüsse reicht an die Rekordwerte der Vorjahre heran, immerhin nahmen die Bausparkassen im 1. Halbjahr insgesamt 475.512 neue Verträge entgegen. Das sind zwar um 4,2 % weniger Abschlüsse als im Jahr 2010, vergleicht man dies aber unter Berücksichtigung des 6-jährigen Sparrhythmus mit den Abschlüssen des Jahres 2005, ergibt sich ein Plus von 6,9 %. Bei der ABV wurden im 1. Halbjahr mit 50.420 neuen Bausparverträgen ebenfalls weniger abgeschlossen. Da das Bausparhoch anhält und die Nachfrage nach den ABV Bausparwochen im Herbst überdurchschnittlich gut verläuft, bleibt der Optimismus für ein gutes Abschlussjahr aufrecht.

Wachsende Einlagen, Ausleihungen und Bestände
Kunden sind bereit, mehr Geld auf ihren Bausparvertrag einzuzahlen und die staatli-che Prämie voll auszunützen, sodass die Bauspareinlagen um 2,6  % auf EUR 18,8 Mrd. angestiegen sind. Die Ausleihungen betrugen zur Jahresmitte EUR 17,95 Mrd., das entspricht einer Steigerung von 5,1 %. Auch die ABV-Kennzahlen wuchsen auf EUR 1,87 Mrd. Einlagen und EUR 1,4 Mrd. Ausleihungen an.
Zum Halbjahr betreuten die Bausparkassen 5.150.739 Ansparkonten und 373.274 Darlehenskonten. 66 % der Österreicherinnen und Österreicher vertrauen auf Bauspa-ren als sicheres Spar- und Finanzierungsinstrument.

ABV-Vorsitz im Arbeitsforum
Seit Ende Juni kommt der ABV wieder die Ehre zuteil, im turnusmäßigen Wechsel den Vorsitz im Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen (AÖB) zu führen. Diese ge-meinsame Plattform hilft die Interessen der österreichischen Bausparer in der Öffent-lichkeit zu vertreten und die Weiterentwicklung der Bausparidee zu forcieren.

Bausparkassen mit Vorbildwirkung
Da der Sanierungsscheck einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes leistet und wichtige Impulse für die Wirtschaft setzt, haben sich die Bausparkassen nach 2009 heuer wieder bereit erklärt, den Sanierungsscheck abzuwi-ckeln und sich dabei durch professionelles Auftreten imagewirksam in Szene zu set-zen. Ca. 10 % der Einreichungen kommen über die ABV und ihre Vertriebspartner - das entspricht nahezu dem Marktanteil der ABV.

ABV geht auf Kundeninteressen ein
Die ABV zeichnet sich im Finanzierungsgeschäft durch eine kundenorientierte Konditionengestaltung aus, jüngstes Beispiel ist das UmweltDarlehen, welches die Förderaktion noch zusätzlich verstärkt. Mit attraktiven Produkten und Konditionen sowie schneller Abwicklung soll das erfreuliche Halbjahresergebnis erst der Be-ginn eines anhaltenden Erfolgslaufes sein.


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